32. Teil

Autoimmunerkrankungen und Mundgesundheit 🦷🛡️

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‚Autoimmunerkrankung‘ bezeichnet nicht eine einzelne Krankheit. Zu dieser Gruppe gehören sehr unterschiedliche Krankheitsbilder, die die Mundhöhle auch unterschiedlich beeinflussen können.

Bei manchen Autoimmunerkrankungen können zum Beispiel 💧 verminderte Speichelproduktion und Mundtrockenheit, 😣 wiederkehrende Beschwerden der Mundschleimhaut, 👅 Brennen oder Empfindlichkeit im Mund, 🦷 erhöhtes Kariesrisiko sowie Veränderungen an Zahnfleisch oder Schleimhaut auftreten.

Mundtrockenheit ist dabei besonders wichtig. Speichel ist nicht einfach nur ‚Wasser im Mund‘. Er hilft, die Schleimhäute feucht zu halten, die Zahnoberflächen zu schützen, beim Kauen und Schlucken und ist Teil des natürlichen Abwehrsystems im Mund.

Wenn dauerhaft zu wenig Speichel vorhanden ist, können Zähne und Schleimhaut anfälliger werden.

👉 Bei einer Autoimmunerkrankung solltest du dem Zahnarzt deshalb sowohl die Erkrankung als auch die eingenommenen Medikamente nennen. Manche Medikamente können Speichelproduktion, Heilung oder andere zahnmedizinisch relevante Faktoren beeinflussen.

Die täglichen Grundlagen bleiben wichtig: 🪥 sorgfältiges Putzen, 🧵 regelmäßige Zahnzwischenraumreinigung, 🧴 fluoridhaltige Zahnpasta und 🦷 individuell angepasste Kontrollen.

Und noch eine wichtige Regel: 👉 Dauerhafte Mundtrockenheit sollte nicht einfach als unvermeidliche Begleiterscheinung hingenommen werden.

Wenn sich dein Mund regelmäßig trocken anfühlt, du beim Sprechen oder Essen viel trinken musst oder nachts deshalb aufwachst, sprich mit Arzt und Zahnarzt darüber.

Im nächsten Teil geht es darum, wie Mundpflege erleichtert werden kann, wenn Bewegungen der Hand oder des ganzen Körpers eingeschränkt sind.

ℹ️ Die Serie dient der verständlichen allgemeinen Patienteninformation. Sie ersetzt keine persönliche zahnärztliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle Behandlungsplanung.