Ein bisschen Humor gehört dazu

Zahnarzt-Humor

Eigene, neu geschriebene Zahnarztwitze und kleine Szenen aus dem Praxisalltag – freundlich, patientennah und ohne jemanden lächerlich zu machen.

Alle Texte auf dieser Seite wurden für diese Website neu verfasst. Es handelt sich nicht um Zitate realer Patientinnen oder Patienten und nicht um kopierte Witze aus Sammlungen.

Aus dem Behandlungszimmer

„Mund bitte weit auf.“ – „Noch weiter?“ – „Nur wenn Sie einen Kofferraum haben.“
„Tut etwas weh?“ – „Nur mein Stolz, weil ich so lange nicht da war.“
„Bitte zubeißen.“ – „Endlich eine Aufgabe, die ich ohne Vorbereitung schaffe.“
„Sind Sie nervös?“ – „Nein, ich zittere aus rein dekorativen Gründen.“
„Das wird jetzt etwas kalt.“ – „Kein Problem, ich komme aus Franken.“
„Welcher Zahn ist es?“ – „Der, der nachts Karriere machen will.“
„Seit wann haben Sie Beschwerden?“ – „Seit ich beschlossen habe, sie zu ignorieren.“
„Entspannen Sie die Schultern.“ – „Die haben die Nachricht offenbar noch nicht bekommen.“
„Sie dürfen jederzeit Pause sagen.“ – „Das ist die schönste Regel des Tages.“
„War es schlimm?“ – „Meine Fantasie war schlimmer.“

Zahnbürste, Zahnseide & Alltag

Zwei Minuten Zähneputzen fühlen sich morgens länger an als zwei Stunden am Wochenende.
Zahnseide: das Fitnessstudio für Finger mit Nebenwirkung Mundgesundheit.
Mundspülung ersetzt keine Zahnbürste. Ein Deo ersetzt schließlich auch keine Dusche.
Wenn die Borsten der Zahnbürste in alle Himmelsrichtungen zeigen, haben sie ihren Ruhestand verdient.
Die elektrische Zahnbürste hat einen Vorteil: Einer im Bad arbeitet zuverlässig.
Zahnstein ist der Mitbewohner, der nie gefragt hat, ob er einziehen darf.
Wer Zahnseide benutzt, entdeckt plötzlich Orte, von deren Existenz er nichts wusste.
Die Zahnbürste morgens: Pflicht. Abends: Charaktertest.
Fluorid ist nicht spektakulär. Genau deshalb ist es gut im Job.
Der beste Zeitpunkt für Zahnseide? Bevor man sich einredet, morgen sei auch noch ein Tag.

Für Angstpatienten – freundlich

Mut beim Zahnarzt bedeutet nicht, keine Angst zu haben. Mut bedeutet, trotzdem hinzugehen.
Das Wartezimmer ist oft der dramatischste Teil der Behandlung – und dort passiert medizinisch gar nichts.
Wer Angst hat, darf das sagen. Zahnärzte können Gedanken schlecht röntgen.
Ein vereinbartes Handzeichen ist manchmal beruhigender als zehn motivierende Sprüche.
„Heute schauen wir nur.“ Für manche Menschen sind das vier magische Wörter.
Pausen sind erlaubt. Auch im Zahnarztstuhl gilt kein olympisches Reglement.
Die Fantasie eines Angstpatienten produziert Spezialeffekte, die kein Behandlungszimmer besitzt.
Nach der Behandlung kommt oft der Moment: „Dafür habe ich drei Wochen schlecht geschlafen?“
Angst ist kein Terminabsagegrund, sondern eine Information für die Behandlung.
Der Zahnarztstuhl hat eine erstaunliche Eigenschaft: Nach dem Aufstehen wirkt er sofort kleiner.

Zähne mit Charakter

Der Weisheitszahn kommt spät zur Party und beschwert sich dann über die Sitzordnung.
Schneidezähne stehen immer in der ersten Reihe – reine Öffentlichkeitsarbeit.
Backenzähne machen die schwere Arbeit und bekommen trotzdem selten Komplimente.
Milchzähne haben befristete Arbeitsverträge.
Ein fehlender Zahn bekommt sofort einen persönlichen Sicherheitsdienst: die Zunge.
Der empfindliche Zahn ist der Wetterbericht des Mundes.
Ein wurzelbehandelter Zahn sagt nicht viel. Er möchte einfach in Ruhe weiterarbeiten.
Der Eckzahn sieht aus, als hätte er einen Nebenjob im Sicherheitsdienst.
Zahnstein ist kein Schmuck. Auch wenn er erstaunlich hartnäckig glänzt.
Der Weisheitszahn heißt so, weil „später Überraschungsgast“ zu lang gewesen wäre.

Zahnmedizin nach Murphy

Zahnschmerzen kennen Feiertage. Sie bevorzugen sie sogar.
Eine Füllung bricht bevorzugt am Freitagabend. Das steht vermutlich irgendwo im Kleingedruckten.
Der Zahn, der zu Hause drei Nächte pocht, ist im Behandlungsstuhl plötzlich schüchtern.
Zahnseide reißt genau dann, wenn man sich gerade professionell fühlt.
Die Zahnbürste fällt nur dann auf den Boden, wenn man bereits zu spät dran ist.
Der Kontrolltermin kommt schneller als Weihnachten, obwohl man ihn später eingetragen hat.
Der Satz „Das beobachte ich erst mal“ besitzt erstaunliches Wachstumspotenzial.
Röntgenbilder haben Talent dafür, aus kleinen Vermutungen klare Aufgaben zu machen.
Der letzte Bissen knuspriges Brot ist statistisch verdächtig, wenn irgendwo eine alte Füllung wartet.
Zähne haben kein Kalendergefühl – leider.