33. Teil

Wenn Zähneputzen wegen eingeschränkter Beweglichkeit schwierig ist 🪥🤝

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Für viele ist Zähneputzen eine automatische Abfolge. Was aber, wenn es schwerfällt, die Zahnbürste zu halten, die Hand präzise zu bewegen, länger am Waschbecken zu stehen oder die gesamte Mundpflege selbstständig durchzuführen?

👉 Dann ist die Lösung nicht, einfach weniger gründlich zu putzen. Die Mundpflege sollte an die Fähigkeiten der jeweiligen Person angepasst werden.

Hilfreich können zum Beispiel sein: ⚡ eine elektrische Zahnbürste, weil sie weniger feine Handbewegungen erfordern kann, 🪥 ein dickerer oder leichter greifbarer Griff, 🪑 Zähneputzen im Sitzen, 🧵 leichter handhabbare Hilfsmittel für die Zahnzwischenräume oder bei Bedarf die Unterstützung durch Angehörige oder Pflegepersonen.

Wenn jemand beim Zähneputzen unterstützt wird, sind Schonung und gute Sicht besonders wichtig. Es muss nicht schnell gehen.

Ziel ist, Außen-, Innen- und Kauflächen sowie die erreichbaren Zahnzwischenräume regelmäßig sauber zu halten. In manchen Fällen lässt sich eine Zahnbürste mit kleinerem Kopf deutlich besser führen.

Es ist keine Schande, Hilfe anzunehmen. Zähneputzen ist keine Prüfung der Selbstständigkeit.

👉 Gut ist die Lösung, mit der der Mund der betreffenden Person sicher und regelmäßig sauber gehalten werden kann.

Zahnarzt oder Dentalhygieniker können auch bei der Auswahl der Hilfsmittel und der Anpassung der Technik helfen.

Im nächsten Teil geht es um Besonderheiten der Mundpflege im höheren Alter.

ℹ️ Die Serie dient der verständlichen allgemeinen Patienteninformation. Sie ersetzt keine persönliche zahnärztliche Untersuchung, Diagnose oder individuelle Behandlungsplanung.