Kurz gesagt
Sie brauchen keine medizinischen Fachbegriffe. Wichtig ist, zu beschreiben, was bei Ihnen während einer Panikreaktion passiert, was sie auslöst und was bisher geholfen hat.
Wichtig zu wissen
- Zu Paniksymptomen können Herzklopfen, Zittern, Luftnotgefühl, Schwindel oder ein starker Fluchtimpuls gehören; andere Erkrankungen können ähnliche Symptome verursachen.
- Nennen Sie Medikamente gegen Angst oder andere psychische Erkrankungen; setzen Sie verordnete Medikamente nicht eigenmächtig für einen Zahnarzttermin ab.
- Vereinbaren Sie vorab Pausen, ein klares Stoppsignal und ob Sie jeden Schritt angekündigt haben möchten.
- Ist die Ursache früherer Kreislauf- oder Atembeschwerden unklar, sollte nicht automatisch von Panik ausgegangen werden; je nach Verlauf kann eine medizinische Abklärung nötig sein.
Was können Sie selbst tun?
Sie können z. B. sagen: „Ich neige zu Panik. Wenn ich schneller atme oder die Hand hebe, möchte ich eine Pause.“ Bringen Sie eine aktuelle Medikamentenliste mit.
Sprechen Sie Ihre Angst bereits bei der Terminvereinbarung an. Sie können ein Stoppsignal, kurze Pausen und schrittweise Erklärungen vereinbaren.
Wann ist besonders schnelle Hilfe nötig?
Neue oder ungewöhnliche Brustschmerzen, Ohnmacht, anhaltende Atemnot oder neurologische Symptome sollten nicht einfach als Panik bewertet werden und können eine sofortige medizinische Abklärung erfordern.