Werbung vermittelt leicht den Eindruck, nach jedem ordentlichen Zähneputzen müsse man die Sache mit einem großen Schluck Mundspülung abschließen.
Muss man nicht.
👉 Eine Mundspülung kann eine nützliche Ergänzung sein, ist aber keine Grundvoraussetzung für gute Mundhygiene.
Und sie ersetzt vor allem weder Zähneputzen noch Zahnzwischenraumreinigung.
Es gibt zum Beispiel fluoridhaltige Mundspülungen, Präparate gegen Plaquebildung und Zahnfleischentzündung sowie medizinische Mundspülungen für bestimmte Situationen.
Dazu gehören zum Beispiel chlorhexidinhaltige Präparate.
Chlorhexidin ist ein wirksamer antimikrobieller Wirkstoff, aber nicht dafür gedacht, monatelang auf eigene Entscheidung dauerhaft verwendet zu werden.
Bei längerer Anwendung kann es unter anderem Verfärbungen und Veränderungen des Geschmacksempfindens verursachen.
Und noch ein alter Irrtum:
🔥 Nur weil eine Mundspülung stark brennt, bedeutet das nicht automatisch, dass sie ‚besser desinfiziert‘.
Ihre Wirksamkeit erkennt man nicht daran, wie sehr einem dabei die Augen tränen. 😄
👉 Mundspülung kann eine gute Ergänzung sein – aber sie ist keine flüssige Zahnbürste.