Kurz gesagt
Anhaltende, intensive Sauggewohnheiten können Biss und Kieferentwicklung beeinflussen, besonders wenn sie über längere Zeit bestehen bleiben.
Wichtig zu wissen
- Anhaltende, intensive Sauggewohnheiten können Biss und Kieferentwicklung beeinflussen, besonders wenn sie über längere Zeit bestehen bleiben.
- Frühe Gewöhnung an Zahnpflege und Zahnarztbesuche kann helfen, Probleme zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.
- Milchzähne erfüllen wichtige Funktionen für Kauen, Sprache, Platzhaltung und eine möglichst beschwerdefreie Kindheit; behandlungsbedürftige Milchzähne sollten daher nicht grundsätzlich ignoriert werden.
- Bei Kindern hängen Zahnpastamenge und Fluoridkonzentration vom Alter ab; Eltern sollten das Putzen lange begleiten und nachputzen.
- Notwendige Zahnbehandlungen sind auch in der Schwangerschaft grundsätzlich möglich; Zeitpunkt, Röntgen und Medikamente werden individuell abgewogen.
Was können Sie selbst tun?
Bei Kindern mit Schmerzen, Schwellung, Zahnunfall oder auffälliger Verfärbung sowie in der Schwangerschaft bei akuten Beschwerden sollte nicht unnötig gewartet werden.
Sagen Sie es ruhig offen. Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen und auch nicht „tapfer durchhalten“. Sie können um verständliche Erklärungen, vereinbarte Pausen und ein Stoppsignal bitten.
Wann sollte man auf jeden Fall einen Termin vereinbaren?
Wenn Beschwerden anhalten, wiederkehren oder zunehmen oder wenn Schwellung, Blutung, Fieber, Gefühlsstörung oder andere ungewöhnliche Symptome hinzukommen, sollte die Ursache zahnärztlich abgeklärt werden.