Kurz gesagt
Beim ersten Termin geht es vor allem darum, die aktuelle Situation zu erfassen und dringende Probleme zu erkennen. Niemand muss jahrelange Versäumnisse an einem Tag „aufholen“.
Wichtig zu wissen
- Zunächst werden Krankengeschichte, Medikamente, Allergien und die wichtigsten Beschwerden besprochen.
- Zähne, Zahnfleisch und Mundschleimhaut werden untersucht; Röntgenaufnahmen werden nur bei klinischer Indikation angefertigt.
- Probleme können nach Dringlichkeit und Erhaltungsfähigkeit geordnet und anschließend in einen stufenweisen Behandlungsplan überführt werden.
- Für eine lange Pause müssen Sie sich nicht rechtfertigen. Entscheidend sind der heutige Befund und der nächste sichere Schritt.
Was können Sie selbst tun?
Bringen Sie Medikamentenliste, wichtige Vorbefunde und vorhandene aktuelle Röntgenbilder mit. Sagen Sie bei der Terminvereinbarung, wenn Sie beim ersten Besuch vor allem Untersuchung und Planung wünschen.
Sprechen Sie Ihre Angst bereits bei der Terminvereinbarung an. Sie können ein Stoppsignal, kurze Pausen und schrittweise Erklärungen vereinbaren.
Wann ist besonders schnelle Hilfe nötig?
Starke Schmerzen, Gesichtsschwellung, Fieber, Trauma, erhebliche Blutung oder Schluck-/Atemprobleme sollten schon am Telefon genannt werden, weil eine dringlichere Versorgung nötig sein kann.