Kurz gesagt
Spritzenangst ist sehr häufig und muss nicht versteckt werden. Je früher Sie sie ansprechen, desto mehr Details lassen sich so gestalten, dass die Situation weniger belastend ist.
Wichtig zu wissen
- Sie müssen die Spritze nicht sehen; Sie können ausdrücklich darum bitten, sie nicht gezeigt zu bekommen.
- Ein Oberflächenanästhetikum kann die Schleimhaut weniger empfindlich machen, garantiert aber keine völlig gefühllose Injektion.
- Langsame, kontrollierte Injektion und eine passende Körperposition können den Komfort verbessern.
- Wenn Sie beim Anblick von Nadeln oder Blut schon einmal ohnmächtig wurden, sagen Sie dies ausdrücklich; das kann auf eine vasovagale Neigung hinweisen.
Was können Sie selbst tun?
Sagen Sie z. B.: „Ich habe starke Spritzenangst. Bitte zeigen Sie mir die Nadel nicht und sagen Sie mir, wie ich eine Pause signalisiere.“ Schauen Sie bewusst weg und nutzen Sie das vereinbarte Stoppsignal.
Sprechen Sie Ihre Angst bereits bei der Terminvereinbarung an. Sie können ein Stoppsignal, kurze Pausen und schrittweise Erklärungen vereinbaren.
Wann ist besonders schnelle Hilfe nötig?
Frühere echte Allergiesymptome, längere Bewusstlosigkeit oder andere schwere Reaktionen auf eine Injektion sollten vor der nächsten Behandlung genau abgeklärt werden.