Kurz gesagt
Zahnarztangst ist häufig und reicht von leichter Anspannung bis zu so starker Furcht, dass Behandlungen jahrelang vermieden werden. Es hilft, dies bereits bei der Terminvereinbarung zu sagen.
Wichtig zu wissen
- Auslöser können frühere schmerzhafte Erfahrungen, Kontrollverlust, Spritzenangst, Würgereiz, Scham oder Ungewissheit sein.
- Je konkreter der Auslöser benannt wird, desto besser lässt sich die Behandlung anpassen.
- Ein vereinbartes Stoppsignal, schrittweise Erklärungen und kurze Behandlungsabschnitte können das Kontrollgefühl stärken.
- Langes Vermeiden kann den Behandlungsbedarf vergrößern. Ein sinnvoller erster Schritt kann deshalb nur eine Untersuchung und gemeinsame Planung sein.
Was können Sie selbst tun?
Sagen Sie bei der Terminvereinbarung ausdrücklich: „Ich habe starke Zahnarztangst.“ Überlegen Sie, was Ihnen hilft: mehr Erklärung, kurze Pausen, die Spritze nicht sehen oder ein vereinbartes Stoppsignal.
Sprechen Sie Ihre Angst bereits bei der Terminvereinbarung an. Sie können ein Stoppsignal, kurze Pausen und schrittweise Erklärungen vereinbaren.
Wann ist besonders schnelle Hilfe nötig?
Auch bei starker Angst akute Warnzeichen nicht aufschieben: rasch zunehmende Schwellung, Fieber, Schluck- oder Atemnot, starke Blutung oder Trauma brauchen zeitnahe Hilfe.