Kurz gesagt
Sagen Sie es am besten schon bei der Terminvereinbarung. Angst ist keine „Übertreibung“: Häufig stecken schlechte Erfahrungen, Unsicherheit oder das Gefühl des Kontrollverlusts dahinter – darauf kann man Rücksicht nehmen.
Wichtig zu wissen
- Sagen Sie es am besten schon bei der Terminvereinbarung. Angst ist keine „Übertreibung“: Häufig stecken schlechte Erfahrungen, Unsicherheit oder das Gefühl des Kontrollverlusts dahinter – darauf kann man Rücksicht nehmen.
- Zahnarztangst ist häufig und kein Grund, einen notwendigen Termin immer weiter hinauszuschieben. Sagen Sie bereits bei der Terminvereinbarung, dass Sie besonders angespannt sind.
- Ein klarer Ablauf, verständliche Erklärungen und ein vereinbartes Stoppsignal können helfen, Kontrolle und Sicherheit zurückzugewinnen.
- Eine örtliche Betäubung soll Schmerzen während des Eingriffs verhindern. Wenn Sie trotzdem etwas Schmerzhaftes spüren, sagen Sie sofort Bescheid.
- Ein erster Termin kann – wenn medizinisch vertretbar – zunächst dem Kennenlernen, der Untersuchung und der Planung dienen.
Was können Sie selbst tun?
Notieren Sie vor dem Termin Ihre größten Sorgen und Fragen. Sie dürfen Pausen wünschen und um Erklärung bitten; wichtig ist, dass Behandlung und Tempo medizinisch sinnvoll und für Sie nachvollziehbar bleiben.
Sagen Sie es ruhig offen. Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen und auch nicht „tapfer durchhalten“. Sie können um verständliche Erklärungen, vereinbarte Pausen und ein Stoppsignal bitten.
Wann sollte man auf jeden Fall einen Termin vereinbaren?
Wenn Beschwerden anhalten, wiederkehren oder zunehmen oder wenn Schwellung, Blutung, Fieber, Gefühlsstörung oder andere ungewöhnliche Symptome hinzukommen, sollte die Ursache zahnärztlich abgeklärt werden.