Kurz gesagt
Der erste große bleibende Backenzahn bricht oft schon um das sechste Lebensjahr hinter den Milchzähnen durch. Deshalb wird er leicht für einen Milchzahn gehalten, obwohl er ein bleibender Zahn fürs ganze Leben ist.
Wichtig zu wissen
- Der erste große bleibende Backenzahn bricht oft schon um das sechste Lebensjahr hinter den Milchzähnen durch. Deshalb wird er leicht für einen Milchzahn gehalten, obwohl er ein bleibender Zahn fürs ganze Leben ist.
- Frühe Gewöhnung an Zahnpflege und Zahnarztbesuche kann helfen, Probleme zu vermeiden und Vertrauen aufzubauen.
- Milchzähne erfüllen wichtige Funktionen für Kauen, Sprache, Platzhaltung und eine möglichst beschwerdefreie Kindheit; behandlungsbedürftige Milchzähne sollten daher nicht grundsätzlich ignoriert werden.
- Bei Kindern hängen Zahnpastamenge und Fluoridkonzentration vom Alter ab; Eltern sollten das Putzen lange begleiten und nachputzen.
- Notwendige Zahnbehandlungen sind auch in der Schwangerschaft grundsätzlich möglich; Zeitpunkt, Röntgen und Medikamente werden individuell abgewogen.
Was können Sie selbst tun?
Bei Kindern mit Schmerzen, Schwellung, Zahnunfall oder auffälliger Verfärbung sowie in der Schwangerschaft bei akuten Beschwerden sollte nicht unnötig gewartet werden.
Sagen Sie es ruhig offen. Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen und auch nicht „tapfer durchhalten“. Sie können um verständliche Erklärungen, vereinbarte Pausen und ein Stoppsignal bitten.
Wann sollte man auf jeden Fall einen Termin vereinbaren?
Wenn Beschwerden anhalten, wiederkehren oder zunehmen oder wenn Schwellung, Blutung, Fieber, Gefühlsstörung oder andere ungewöhnliche Symptome hinzukommen, sollte die Ursache zahnärztlich abgeklärt werden.