Kurz gesagt
Morgendliche Kiefermüdigkeit, abgenutzte Zahnflächen, Muskelschmerzen oder vom Partner wahrgenommenes Knirschen können Hinweise sein. Eine sichere Beurteilung erfordert jedoch eine Untersuchung.
Wichtig zu wissen
- Morgendliche Kiefermüdigkeit, abgenutzte Zahnflächen, Muskelschmerzen oder vom Partner wahrgenommenes Knirschen können Hinweise sein. Eine sichere Beurteilung erfordert jedoch eine Untersuchung.
- Karies entsteht, wenn Bakterien im Zahnbelag verwertbare Kohlenhydrate abbauen und dabei Säuren bilden, die Mineralien aus dem Zahn lösen.
- Nicht nur die Zuckermenge, sondern auch die Häufigkeit süßer oder saurer Zwischenmahlzeiten und Getränke spielt eine Rolle.
- Karies kann lange schmerzlos bleiben. Empfindlichkeit auf kalt, süß oder später spontane Schmerzen können erst bei tieferen Läsionen auftreten.
- Ob eine Stelle beobachtet, remineralisiert, gefüllt oder weitergehend behandelt werden muss, hängt von Tiefe, Aktivität und Lage ab.
Was können Sie selbst tun?
Bei neu auftretender oder wiederkehrender Empfindlichkeit, sichtbarer Veränderung oder Zahnschmerz sollte eine Untersuchung erfolgen – nicht erst, wenn der Schmerz stark wird.
Sagen Sie es ruhig offen. Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen und auch nicht „tapfer durchhalten“. Sie können um verständliche Erklärungen, vereinbarte Pausen und ein Stoppsignal bitten.
Wann sollte man auf jeden Fall einen Termin vereinbaren?
Wenn Beschwerden anhalten, wiederkehren oder zunehmen oder wenn Schwellung, Blutung, Fieber, Gefühlsstörung oder andere ungewöhnliche Symptome hinzukommen, sollte die Ursache zahnärztlich abgeklärt werden.