Kurz gesagt
Rauchen erhöht deutlich das Risiko für Parodontitis und mehrere Erkrankungen der Mundhöhle. Gleichzeitig kann es sichtbare Entzündungszeichen teilweise verdecken.
Wichtig zu wissen
- Rauchen erhöht deutlich das Risiko für Parodontitis und mehrere Erkrankungen der Mundhöhle. Gleichzeitig kann es sichtbare Entzündungszeichen teilweise verdecken.
- Gesundes Zahnfleisch liegt fest an, blutet normalerweise nicht bei schonender Reinigung und ist frei von dauerhafter Schwellung.
- Zahnbelag und Zahnstein können Entzündungen fördern; bei Parodontitis wird zusätzlich der Zahnhalteapparat geschädigt.
- Rauchen kann typische Entzündungszeichen wie Blutung abschwächen und gleichzeitig das Risiko für Parodontitis erhöhen.
- Eine gute häusliche Pflege und professionelle Behandlung ergänzen sich – Zahnstein lässt sich zu Hause nicht zuverlässig entfernen.
Was können Sie selbst tun?
Blutendes, zurückgehendes oder geschwollenes Zahnfleisch sowie lockere Zähne sollten nicht als normal abgetan werden. Eine Untersuchung klärt Ursache und Behandlungsbedarf.
Sagen Sie es ruhig offen. Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen und auch nicht „tapfer durchhalten“. Sie können um verständliche Erklärungen, vereinbarte Pausen und ein Stoppsignal bitten.
Wann sollte man auf jeden Fall einen Termin vereinbaren?
Wenn Beschwerden anhalten, wiederkehren oder zunehmen oder wenn Schwellung, Blutung, Fieber, Gefühlsstörung oder andere ungewöhnliche Symptome hinzukommen, sollte die Ursache zahnärztlich abgeklärt werden.