Kurz gesagt
Mehrere psychiatrische Medikamente können die Speichelproduktion vermindern und dadurch das Kariesrisiko erhöhen. Ein individuell abgestimmter zahnärztlicher Vorsorgeplan kann viel bewirken.
Wichtig zu wissen
- Mehrere psychiatrische Medikamente können die Speichelproduktion vermindern und dadurch das Kariesrisiko erhöhen. Ein individuell abgestimmter zahnärztlicher Vorsorgeplan kann viel bewirken.
- Allgemeinerkrankungen und Medikamente können für die Zahnbehandlung wichtig sein – etwa wegen Blutungsrisiko, Infektionsrisiko, Wundheilung oder Wechselwirkungen.
- Bringen Sie eine aktuelle Medikamentenliste mit und nennen Sie auch Spritzen, Infusionen, Bedarfsmedikamente und kürzlich beendete Therapien.
- Regelmäßig verordnete Medikamente dürfen wegen einer Zahnbehandlung nicht eigenmächtig abgesetzt, reduziert oder verschoben werden.
- Bei komplexen Erkrankungen kann eine Abstimmung zwischen Zahnarzt und behandelndem Arzt oder Facharzt notwendig sein.
Was können Sie selbst tun?
Teilen Sie vor der Behandlung wichtige Diagnosen, Allergien und Medikamente mit. Änderungen einer laufenden Therapie gehören in die Hand des behandelnden Arztes/Facharztes – gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Zahnarzt.
Sagen Sie es ruhig offen. Sie müssen sich dafür nicht entschuldigen und auch nicht „tapfer durchhalten“. Sie können um verständliche Erklärungen, vereinbarte Pausen und ein Stoppsignal bitten.
Wann sollte man auf jeden Fall einen Termin vereinbaren?
Wenn Beschwerden anhalten, wiederkehren oder zunehmen oder wenn Schwellung, Blutung, Fieber, Gefühlsstörung oder andere ungewöhnliche Symptome hinzukommen, sollte die Ursache zahnärztlich abgeklärt werden.