Rotwein kann die Zähne verfärben.
Das stimmt.
Aus zahnmedizinischer Sicht geht es beim Thema Alkohol aber um deutlich mehr.
Manche alkoholischen Getränke:
🍷 können sauer sein,
🍹 können Zucker enthalten,
💧 können Mundtrockenheit begünstigen,
und bei regelmäßigem Konsum können weitere Risiken für die Mundgesundheit an Bedeutung gewinnen.
Über die Rolle des Speichels haben wir schon oft gesprochen.
Wenn der Mund austrocknet, nimmt seine natürliche reinigende und schützende Wirkung ab.
Dadurch kann ein ungünstigeres Umfeld für Zähne und Schleimhaut entstehen.
Und es gibt noch einen ernsteren Zusammenhang:
👉 Regelmäßiger hoher Alkoholkonsum ist ein bekannter Risikofaktor für Tumoren der Mundhöhle.
Zusammen mit Rauchen kann sich das Risiko besonders ungünstig entwickeln.
Das bedeutet nicht, dass nach einem Glas Wein zu einem besonderen Anlass am nächsten Tag etwas Schlimmes passiert.
Das Risiko hängt von Menge, Häufigkeit und weiteren Faktoren gemeinsam ab.
Was solltest du im Blick behalten?
💧 Trinke zu und nach Alkohol auch Wasser.
🥤 Nippe nicht stundenlang an zucker- und säurehaltigen alkoholischen Getränken.
🪥 Achte auf eine gute Mundhygiene.
👅 Wenn im Mund eine anhaltende Wunde, ein weißer oder roter Fleck, ein Knoten, eine schmerzhafte Stelle oder eine andere ungewöhnliche Veränderung auftritt, sollte sie nicht monatelang unbeachtet bleiben.
👉 Ziel ist nicht, zu jedem Glas ein zahnmedizinisches schlechtes Gewissen zu servieren. 😄
Ziel ist, zu wissen: Auch der Lebensstil beeinflusst die Mundgesundheit.
Im nächsten Teil geht es um etwas, das oft unbemerkt bleibt: Mundatmung.