‚Der Zahn muss gefüllt werden.‘ Dieser Satz startet bei vielen im Kopf sofort den Trailer zu einem Horrorfilm. 😄
Schauen wir uns stattdessen einfach an, was passiert.
Wenn durch Karies Zahnsubstanz so geschädigt wurde, dass sie sich nicht selbst wiederherstellen kann, muss das erkrankte Gewebe entfernt werden.
Die entstandene Defektstelle wird anschließend mit Füllungsmaterial aufgebaut.
Ziel ist nicht nur, ‚das Loch zu stopfen‘. Auch Form und Funktion des Zahns sollen möglichst wiederhergestellt werden.
Wenn erforderlich, erfolgt vor der Behandlung eine örtliche Betäubung.
Nach dem Legen der Füllung wird unter anderem überprüft, wie die Zähne beim Zubeißen aufeinandertreffen.
Wenn sich eine frische Füllung so anfühlt, als sei der Zahn ‚zu hoch‘ oder treffe beim Zubeißen als erster auf, solltest du das mitteilen.
Und etwas Wichtiges: 👉 Ein gefüllter Zahn ist nicht für immer kariesfrei.
Auch am Rand einer Füllung kann erneut ein Problem entstehen, wenn die Umgebung dauerhaft ungünstig ist.
Darum bleiben nach einer Füllung die Grundlagen gleich: 🪥 Zähneputzen, 🧵 Zahnzwischenraumreinigung und 🦷 Kontrolle.
Im nächsten Teil schauen wir, was passiert, wenn das Problem bis zum Zahninneren und zur Pulpa reicht.